Skip to content

Preisexplosion bei Studenten-Zimmern. Stadtverwaltung muss Sofortmaßnahmen gegen Wohnungsnot umsetzen.

Preisexplosion bei Studenten-Zimmern. Stadtverwaltung muss Sofortmaßnahmen gegen Wohnungsnot umsetzen.
3 min geschätzte Lesedauer

11. March 2025

Zum Inhalt springen

583€ für ein WG-Zimmer in Köln! Das ist kein verfrühter Aprilscherz, sondern für Studierende in der Domstadt bittere Realität. So viel müssen Studierende und Auszubildende heute durchschnittlich hinblättern, wie die neueste Studie zum studentischen Wohnen des Moses-Mendelssohn Instituts (MMI) in Kooperation mit der Vermittlungsplattform wg-gesucht.de, jetzt zeigt.

Bild: colourbox

Damit sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt für Kölner Studentinnen und Studenten schnell bessert, hat die SPD-Ratsfraktion einen Plan für Sofortmaßnahmen auf den Weg gebracht, der in der Stadtratssitzung im Februar gemeinsam mit Grünen, CDU, Volt und LINKEN beschlossen wurde. Ziel der Sofortmaßnahmen sind kurzfristige und nachhaltige Lösungen, um Studierenden und Auszubildenden in Köln eine bezahlbare Unterkunft zu ermöglichen.

 

Pascal Pütz, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, ist empört: „583€ für ein WG-Zimmer sind eine Frechheit. Wer soll sich das denn noch leisten können?
Diese ausufernde Wohnkrise belegt, wie wichtig unsere Initiative im Stadtrat, die eine Breite Mehrheit gefunden hat, war und weiterhin ist. Die Stadtverwaltung muss das beschlossene Sofortprogramm unverzüglich umsetzen und kurzfristig nutzbare Alternativen schaffen.”

 

Zu den beschlossenen Sofortmaßnahmen gehören unter anderem:

 

·        Nutzung leerstehender Gebäude: Krankenhäuser, Gewerbeflächen und Bürogebäude sollen als temporäre Unterkünfte für Studierende zur Verfügung gestellt werden.

 

·       Temporäre Wohnanlagen: Unbebaute städtische Flächen sollen für Container-Wohnungen und Tiny Houses genutzt werden.

 

·        Wohnen für Hilfe: Die Stadt intensiviert die Vermittlung von Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Senioren.

 

·        Direktvergabe von Flächen: Das Studierendenwerk soll verstärkt städtische Baugrundstücke erhalten, um neue Wohnheime zu errichten.

 

·        Kooperation mit Pflegeeinrichtungen: Modelle wie „Wohnen gegen Hilfe“ sollen gefördert werden, um Studierenden günstigen Wohnraum zu bieten und gleichzeitig die Pflegebranche zu unterstützen.

 

·        Forum für Sofortmaßnahmen: Gemeinsam mit Hochschulen, Studierendenvertretungen und der Hotelbranche soll eine kurzfristige Unterbringung von Erstsemestern ermöglicht werden.

 

 

Pütz betont: „Es darf jetzt keine weitere Zeit vertrödelt werden. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten – von der Stadt über das Land bis hin zu privaten Partnern. Wir wollen schnell und pragmatisch Abhilfe schaffen, damit Studierende nicht weiter in prekäre Wohnsituationen gedrängt werden.“

 

Die SPD-Ratsfraktion ist zuversichtlich, dass mit diesen Maßnahmen kurzfristig spürbare Verbesserungen für Studierende in Köln erreicht werden können. Der Antrag unterstreicht den politischen Willen, die studentische Wohnungsnot entschlossen zu bekämpfen.

Bis zu 170.000! Um diese Zahl an Menschen soll Köln in den nächsten 20 Jahren wachsen. Das heißt: 3,5 Mal ein ausverkauftes Rheinenergiestadion, 8,5 Mal eine volle Lanxess-Arena und bis zu 200 Mal ein voller Saal im Gürzenich!

Jetzt weiterlesen

Die Lage ist dramatisch, die Mieten explodieren. Bezahlbares Wohnen ist die große Herausforderung unserer Stadt. Die Stadt muss jetzt handeln. Wir fordern 500 Millionen Euro für den Kölner Wohnungsbau in den nächsten fünf Jahren. In unseren FAQ erklären wir, wie das gelingen kann.

Jetzt weiterlesen

KölnSPD
Hier den Artikel der KölnSPD weiter lesen…

👋
Unser Newsletter

Tragen Sie sich ein, um regelmäßig neue Infos in ihren Posteingang zu bekommen.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

2025-03-11

KölnSPD, 2025